Zeitz, den 31. Mai 1891. 2 Blatt mit zwei Seiten Text. 4°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 9502). * Kaiser Wilhelm II., König von Preußen hielt sich bei Unterzeichnung in Zwittau (Mähren) auf.
Wien, den 22sten Mai 1815. 1 Blatt mit zwei Seiten Text. 4°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 284). * An die "braven Sachsen" der neuen Provinz, mit Nennung der Tage von Groß Beeren [Schlacht bei Großbeeren] und Dennewitz, "Eure kriegslustige Jugend wird sich ihren Brüdern in Meinen andern Staaten zum Schutze des Vaterlandes treu anschließen", sowie weitere Aussagen für die anderen Ressorts, in Summe: "Nur Deutschland hat gewonnen, was Preußen erworben". Für Preußen, der König befand sich zur Zeit der Veröffentlichung in Wien. - Wiener Kongress.
Berlin den 4. Mai 1864. 5 Blatt mit neun Seiten Text. Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 5857). * Enthält die 17 Artikel des Vertrags, ausgehandelt durch die Bevollmächtigten (für Anhalt: Georg Ludwig Carl Wilhelm von Zerbst und Friedrich Gottlieb Carl Hagemann). Für die Eisenbahnlinien: 1.) Wegeleben über Aschersleben nach Halle, 2.) von Aschersleben über Güsten nach Bernburg, 3.) von Güsten nach Staßfurt zum Anschluß an die dort mündende Magdeburg-Leipziger Eisenbahn, 4.) von der Strecke Aschersleben-Wegeleben über Ermsleben nach Ballenstedt. Weitere Genehmigung für die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft. Angesprochen ist auch eine Linie nach Eisleben, die Köthen-Bernburger Eisenbahn, Bahnpolizei, Zugfolgen, Bahnpost, Postregal, Strecken Magdeburg-Halberstadt-Thale und Magdeburg-Wittenberge, keine Beschränkung für Kalisalz Preußisches Steinsalzwerk bei Staßfurt (zu errichtende chemische Fabriken), Anlage einer Zweigbahn vom Steinsalzwerk Leopoldshall auf dem Bahnhof Staßfurt.
Berlin, Decker 1861. 6 Blatt mit zwölf Seiten Text. Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 5311). * Die Militär-Durchmarsch und Etappenkonvention auf Wunsch der Regierung von Sachsen-Coburg-Gotha. Die Straße ging von Erfurt nach Gotha und Von Gotha nach Eisenach. Der Etappe Gotha wurden für die Einquartierung folgende Ortschaften gegeben: Gamstädt, Tüttleben, Siebleben, Trügleben, Aspach, Teutleben, Mechterstädt, Pferdingsleben, Friemar, Warza, Remstädt, Sonneborn, Brüheim, Großrettbach, Cobstädt, Grabsleben, Seebergen, Günthersleben, Wechmar, Schwabhausen, Emleben, Uelleben, Boilstädt, Sundhausen, Leina, Hörselgau, Fröttstädt, Laucha, Goldbach, Metebach, Moschleben und Bufleben. Festgelegt wurden Marschrouten, Verpflegung (auch der Pferde), Boten, Militärpolizei usw.