Berlin, Decker 1863. 1 Blatt mit zwei Seiten Text. Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 5770). * Betr. Vormundschaft und bewegliche Sachen, "gilt nur dann, wenn die betreffende Urkunde mit einem sowohl das Königlich Sächsische Wappen als auch den Namen des Notars enthaltenen Natiatssiegel oder Stempel versehen ist"(gedruckt unterzeichnet von Bismarck-Schönhausen und von Thile).
Berlin, den 31sten Januar 1822. 1 Blatt mit einer Seite Text. Gr.-8°. (Gesetzslg., No. 731). * Gebiete von Kursachsen kamen 1815 an Preußen, danach gab es einige Sonderreche und Übergangsregeln.
Berlin den 15ten Juni 1815. S. 53-75 (komplett) Text zweisprachig Deutsch und Französisch. 4°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 281). * Nennt auch die Gebietsabtretungen, in einem separaten Artikel den Kottbuser Kreis (Cottbus). Gedruckt unterzeichnet durch Fürst von Hardenberg, Freiherr von Humboldt, Graf von der Schulenburg und von Globig.
1815. 2 Blatt mit vier Seiten Text. 4°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 283). * Bedeutendes Dokument der Besitznahme zur Ortsgeschichte vieler Gemeinden, der Abschied aus Kursachsen, ein mehr als 200 Jahre altes gedrucktes Original. Nach dem Wiener Kongreß um die Grenzlinie zwischen Sachsen und Preußen: Angefangen (zu Böhmen:) Wiese, Seidenberg, entlang Bach Wittich bis in die Neiße, von da an den Kreis Eigen zwischen Tauchritz, Bertschoff, Paulsdorf, Ober-Sohland, Ober- Mittel- und Nieder-Sohland, Olisch, Radewitz, große Poststraße zwischen Görlitz und Bautzen, Dubrauke, Löbau er Wasser bis Neudorf. Dann über Spree und Schwarzwasser an Liska, Hermsdorf, Ketten und Solchdorf. Von d. Schwarze Elster nach Herrschaft Königsbrück bei Groß-Gräbchen [Bernsdorf-Großgrabe], Grenze Amt Großenhayn [Großenhain], Ortrand, Märzdorf, Stolzenhayn [Stolzenhain], Gröbeln, Elbe bei Fichtenberg, Grenze Amt Mühlberg, Stift Merseburg, Ämter Torgau, Eilenburg, Delitsch [Delitzsch], Oschatz, Wurzen, Leipzig, Straße von Mühlberg nach Eilenburg, Podelwitz (Amt Leipzig), Eytra [Eythra], Breitenfeld, Hänichen, Groß- und Klein-Dolzig, Mark-Ranstädt [Markranstädt], Knaut-Nauendorf, Modelwitz, Schkeuditz, Klein-Liebenau, Alt-Ranstädt, Schkölen, Zietschen. Sodann Pegau, weiße Elster, Stadt Crossen, Amt Haynsberg, unterhalb der Stadt Mersenburg, Grenze zum Stift Zeitz bis zur historischen Grenze von Sachsen-Altenburg bei Luckau. Kreis Neustadt [an der Orla] unverändert an Preußen. Enklaven des Vogtland in Reuß: Gefäll, Blintendorf, Sparenberg und Blankenburg. Namentlich vollständig die Niederlausitz, einen Teil der Oberlausitz, den Kurkreis mit Barby und Gommern, größtenteils die Stifte Merseburg und Naumburg-Zeitz, sächsisches Mansfeld, Fürstentum Querfurt, sowie bis zum sächs. Anteil an Henneberg.
Berlin den 23. Dezember 1844. 4 Blatt mit sieben Seiten Text (komplett). 4°. (Gesetzslg., Nr. 2523-2524). * Über das Kirchenpatronat u. a. Mit den Bestimmungen in 24 Paragraphen.
Berlin, den 27sten Dezember 1834. 1 Blatt mit einer halben Seite Text. Gr.-8°. (Gesetzslg., No. 1565). * "Mit der Kabinettsorder vom 18. Oktober 1834 erhielten auch Kommunen, die keine Städte waren, das Recht, eine Hundesteuer einzuführen" (Wikip.).