Patent wegen Besitzergreifung des mit der Preußischen Monarchie vereinigten Antheils von Sachsen.

Vom 22sten Mai 1815.
1815. 2 Blatt mit vier Seiten Text. 4°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 283).
* Bedeutendes Dokument der Besitznahme zur Ortsgeschichte vieler Gemeinden, der Abschied aus Kursachsen, ein mehr als 200 Jahre altes gedrucktes Original. Nach dem Wiener Kongreß um die Grenzlinie zwischen Sachsen und Preußen: Angefangen (zu Böhmen:) Wiese, Seidenberg, entlang Bach Wittich bis in die Neiße, von da an den Kreis Eigen zwischen Tauchritz, Bertschoff, Paulsdorf, Ober-Sohland, Ober- Mittel- und Nieder-Sohland, Olisch, Radewitz, große Poststraße zwischen Görlitz und Bautzen, Dubrauke, Löbau er Wasser bis Neudorf. Dann über Spree und Schwarzwasser an Liska, Hermsdorf, Ketten und Solchdorf. Von d. Schwarze Elster nach Herrschaft Königsbrück bei Groß-Gräbchen [Bernsdorf-Großgrabe], Grenze Amt Großenhayn [Großenhain], Ortrand, Märzdorf, Stolzenhayn [Stolzenhain], Gröbeln, Elbe bei Fichtenberg, Grenze Amt Mühlberg, Stift Merseburg, Ämter Torgau, Eilenburg, Delitsch [Delitzsch], Oschatz, Wurzen, Leipzig, Straße von Mühlberg nach Eilenburg, Podelwitz (Amt Leipzig), Eytra [Eythra], Breitenfeld, Hänichen, Groß- und Klein-Dolzig, Mark-Ranstädt [Markranstädt], Knaut-Nauendorf, Modelwitz, Schkeuditz, Klein-Liebenau, Alt-Ranstädt, Schkölen, Zietschen. Sodann Pegau, weiße Elster, Stadt Crossen, Amt Haynsberg, unterhalb der Stadt Mersenburg, Grenze zum Stift Zeitz bis zur historischen Grenze von Sachsen-Altenburg bei Luckau. Kreis Neustadt [an der Orla] unverändert an Preußen. Enklaven des Vogtland in Reuß: Gefäll, Blintendorf, Sparenberg und Blankenburg. Namentlich vollständig die Niederlausitz, einen Teil der Oberlausitz, den Kurkreis mit Barby und Gommern, größtenteils die Stifte Merseburg und Naumburg-Zeitz, sächsisches Mansfeld, Fürstentum Querfurt, sowie bis zum sächs. Anteil an Henneberg.

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