Teplitz, den 23sten Juli 1829. 1 Blatt mit einer Seite Text. Gr.-8°. (Gesetzslg., No. 1208). - Etwas Stockflecken. * Über Lieferungen und Leistungen während der Kriegsperiode mit einer Frist für die Gläubiger, sich bei Anspruch an die Niederlausitzer ständigen Fonds zu melden. Der König hielt sich damals in Teplitz im Bade auf.
Berlin, den 1sten Juli 1823. 5 Blatt mit neun Seiten Text. Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., No. 811). - Erste Seite gebräunt, etwas Stockflecken. * "...für den ständischen Verband die Vorschriften...wegen Anordnung der Provinzialstände". Für die "Nieder-Lausitz" sind die Stände in den drei Klassen aufgeteilt. Zum ersten Stand zählte das Domkapitel zu Brandenburg, die Grafen zu Solms-Baruth, der Herrenstand der Niederlausitz und die Ritterschaft. Der zweite Stand "aus den Städten" und der dritte Stand "aus den übrigen Gutsbesitzern, Erbpächtern und Bauern. Enthält daher die Regelungen für Familienmitglieder oder gewählte Abgeordnete auf den Provinzial-Landtag. - * Provinzialstände, Provinziallandtag der Provinz Brandenburg (Landtag).
Berlin, den 17ten August 1825. 4 Blatt mit acht Seiten Text. Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., No. 963). * Besondere Vorschriften "wegen Anordnung der Provinzialstände". Für die "Nieder-Lausitz" sind die Stände in den drei Klassen tabellarisch aufgezählt, sowie die jeweilige Anzahl der Abgeordneten (für Standesherren, Ritterschaft, Luckau, Lübben, Calau, Guben, Sorau, Forst ("Forste"), Triebel, Pförten, Christianstadt, Gassen, Fürstenberg, Lieberose, Friedland, Spremberg, Dobrilugk, Finsterwalde ("Finsterwald"), Golßen, Kirchhain, Sonnewalde ("Sonnenwalde"), Lübbenau, Vetschau, Drebkau ("Drebkow") und Senftenberg, sowie für die Kreise Lübben, Luckau, Calau, Guben, Sorau und Spremberg. Zum Ersten Stand der Neumark zählte auch der Crossener und Cottbuser Kreis. Desweiteren in den Artikeln die Rechte der Rittergüter, über Abgeordnete, Ladung zu Sitzungen, Reisekosten usw.
Berlin, den 3. April 1852. 1 Blatt mit einer halben Seite Text. Gr.-8°. (Gesetzslg., Nr. 3525). * Ein Beleg zum Straßenbau in der Niederlausitz zwischen Guben und Cottbus, gebildet durch eine Aktiengesellschaft. - Heutige Strecke über Peitz.
Berlin 1869. 4 Blatt mit neun Seiten Text. Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. (Gesetzslg., Nr. 7553-7554). * "Die Bahn soll direkt von Glogau über Quaritz, Waltersdorf, Sprottau, Buchwald, Polnisch Machen, Sagan, zum Anschluß an die Niederschlesisch-Märkische Bahn geführt werden" hieß es im Gründungsstatut von 1844. - Niederschlesische Zweigbahngesellschaft (Hansdorf-Glogau mit Erweitung Sagan nach Sorau).
Zielona Góra (Grünberg) 1987. 261 S. Polnisch. Orig.-Karton. * Die Kunstdenkmäler in der Wojewodschaft Zielona Góra (Grünberg), welche aus Gebiete der Provinzen Brandenburg (und somit der östlichen Niederlausitz) und Schlesien gebildet wurde. Wissenschaftlicher Band mit Nachweise, auch der polnischsprachigen Literatur seit 1945.
Skizzen aus dem antifaschistischen Widerstandskampf in der Niederlausitz und Lebensbilder von Antifaschisten in zwei Teilen. Teil 2. Mit Abb. und Karte.
Cottbus, Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR, Bezirk Cottbus [1984]. 130 S. Orig.-Karton (oben ein Name). * Biographien zu Arthur Wölk, Kurt Uhlich, Ferdinand Greiner (Weißwasser), Gerhard Donath (Forst), Otto Kaubisch (Ruhland), Wilhelm Rescher (Forst), Willi Schmid (Forst), Außenlager KZ Buchenwald (Schlieben, Schwarzheide, Lieberose-Jamlitz u. a.), Widerstandsgruppen, ausländische Häftlinge in der Niederlausitz, Zuchthäuser, Kriegsende usw.
Cottbus, Brandenburgische Technische Universität 2005. XII, 150 S. Gr.-8°. Orig.-Karton. (Cottbuser Schriften zu Bodenschutz und Rekultivierung, 27). - Sehr guter Zustand. * Untersuchungsflächen waren der ehemalige Tagebau Domsdorf ([NW Schadewitz, zu Uebigau-Wahrenbrück), Meuro und Bärenbrück (Bärenbrücker Höhe). - Braunkohlentagebau, Glomeromycetes. * ISSN 1436-0918 *