(1920). * Poststempel 2x K2 mit Datumsbrücke und Schraffur "REUTLINGEN Postamt Nr. 1 24 Apr. 20 10 V.". - An "Herrn u. Frau Pfarrer Götz, Hausen o. V., Post Spaichingen" (Hausen ob Verena). Korrespondenz der Th. Zimmer: "Liebe Hausener!...", erbittet Antwort an die Haagstraße, schreibt aber aus der Liststraße, nennt Ihren Onkel Remppis u. a.
1900. * Poststempel K1 RIEDLINGEN 4 JUL 00 auf Pk 37 und Ankunftstempel K1 EHINGEN a. D. 4 JUL 1900. An "Alfons Treß stud." per Adresse "p. A. Lehrer Zink in Ehingen" an der Donau. - Berichtet aus Riedlingen, dass sie in Altheim stellv. Unterlehrerin geworden ist, "da Stehle einrücken mußte". Rink kommt nach Eßlingen & Dorschel nach Ellwangen. Berichtet über den Onkel. "Gestern hatte A. Johner Hochzeit, am Montag war Beerdigung von Nußbaum".
1900. * Poststempel K1 RIEDLINGEN 2 APR 00 (etwas verwischt) auf Pk 37. An das Schultheißenamt in Andelfingen O.A. Riedlingen. - Kündigt seinen Besuch an, um den Armenpflege-Etat zu fertigen und meldet sich mit 2 Personen zum Mittagessen an.
1910. Poststempel K1 RIEDLINGEN WÜRTTEMBERG 23 JAN 10 11-12V auf Pk 78 (Wz 9 III). An "Herrn Stadtvikar Hermann, Ulm a/D., Nördl. Münsterplatz". - Korrespondenz in Griechisch [wohl dienstlich wegen neugierigen Briefträgern] mit deutscher kollegialer Anrede, Abschlußsatz ("Gerne würde ich Sie noch persönlich sprechen...") und Grußformel als "Stadtpfarrverweser Max Fischer", dat. "Riedlingen, 22. Jan. 1910".
1901. * Poststempel K1 RIEDLINGEN 11 DEZ 01 auf Pk 37. An "Alfons Treß Stud." p. Adr. H. Lehrer Zink Ehingen" an der Donau. - Anfrage aus Riedlingen, wann er in die Ferien kommt, wegen eine Probe. "Kann Gehweiler auch noch Horn spielen?".
Wappenstempel auf achteckiges Papierstück über Hoheitssymbol d. Zt. und darunter drei Textzeilen "Gemeinde Goldburghausen / 14 Kreis Aalen / Der Bürgermeister".
Ca. 7,0 x 6,0 cm (Blattgröße). - Ausschnitt aus Briefumschlag, ungleichmäßig abgerissen. - Photos oder Scans können nicht angefertigt werden. * Aus dem Nachlaß eines Wappensammlers gelangte zu uns ein Posten mit (leider) ausgeschnittenen Wappenbelegen in gedruckter und gestempelter Form aus der Zeit um 1945. Es handelt sich bei den Stücken oft um Provisorien aus den Monaten nach Kriegsende 1945, geschwärzte Teile vor 1945 hergestellter Amtsdrucksachen, Anmerkungen der Zensur, oft mit dem in der Besatzungszeit erforderlichen Inhaltszusatz "German" (in Maschinenschrift oder Handschriftlich). Es gibt aber auch schwäbisch-sparsam "spätverwendete" Stücke mit nicht abgedeckten Hoheitssymbol aus d. Zt. davor. Rundstempel in üblicher Größe, dazu der genannte Text.