Karlsruhe, den 14. Juni 1884. Verordnungsbl. für die Großherzoglich Bad. Verwaltung des Wasser- & Straßenbau-Verwaltung.
Karlsruhe, Gutsch 1884. S. 19-52 (komplett). Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. * Enthält das Gesetz über die Straßen in 43 Paragraphen. Hauptkapitel sind: Einteilung der öffentlichen Wege, Gemeindewege, Kreisstraßen, Landstraßen, Gemeinschaftliche Bestimmungen, Staatsaufsicht über das Wegewesen und Zuständigkeit der Behörden, Schlußbestimmungen. Als Ahang ab Seite 37 Tabellen der Straßen nach Gattungen in Einteilung der Kreise (Mosbach, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Baden [Baden-Baden], Offenburg, Freiburg, Lörrach, Waldshut, Villingen und Konstanz. Beginnend "Friedrich von Gottes Gnaden Großherzog von Baden...".
Gesetz. Karlsruhe, den 8. April 1884. Verordnungsbl. für die Großherzoglich Bad. Verwaltung des Wasser- & Straßenbau-Verwaltung.
Karlsruhe, Gutsch 1884. S. 14-17 (komplette Einzelnummer). Gr.-8°. Rückenstreifenheftung. * Planungen im Straßenbau des Großherzogtum Baden. Mit einem "Verzeichniß der noch auszuführenden und zu vollendenden Neubauten und Hauptverbesserungen der Landstraßen" (es werden 12 Strecken aufgeführt, größte Projekte waren die Straße durch das Wutachtal im Kreis Waldshut und die Würmtalstraße im Kreis Karlsruhe), sowie dto. "Straßen und Straßenstrecken, welche als Kreis- und Gemeinde-Wege mit Staatsunterhaltung zur Ausführung gebracht werden sollen" (es werden 10 Strecken aufgeführt, größtes Projekt der "ersten Reihe" war die Straße Stockach-Tuttlingen, der "zweiten Reihe" die Sirnitzstraße, sowie die Feldbergstraße, genannt ist auch die "Straße vom Bühlerthal in's obere Murgthal" mit dessen Kosten und Staatsbeitrag).
Anregungen und Vorschläge mit einem Entwurf für die Neufassung des Statistischen Meldeblatts. Mit Musterformularen. Separatum aus: Jahrb. für Statistik und Landeskunde von Baden-Württemberg. 2. Jahrgang, 4. Heft.
Stuttgart 1956. S. 332-341. 4°. Rückenstreifenheftung. - Sehr guter Zustand.
[Offenburg, Druck Otteni] 1849. S. 3-4 (1 Blatt). Gr.-8° (24,5 cm). (Verordnungsbl. für den Mittelrheinkr., 2). - Komplette Einzelnummer. - Leicht gebräunt bzw. stockfl. * Auf einer Seite über diese Handdienste, welche "alle arbeitsfahigen Einwohner (männlichen und weiblichen Geschlechts) in dem Alter von 16-63 Jahren" im ganzen zwei Arbeitstage zu leisten hatten, oder Pferde in den Einsatz gelangte, bzw. im Winter nur Mannspersonen und Frauenspersonen (mit jeweils geringerer Altersspanne) aufnehmen mussten. - Reihe:
Separatum aus einer Zeitschrift. Mit doppelblattgroßer altkolorierter lithographischer Tafel.
1856. 3 Blatt mit vier Seiten Text (und die Tafel). 8° (21,0 x 14,5 cm). Rückenstreifenheftung. - Erstes Textblatt (halbe Seite) nur als Kopie, gebräunter schwacher Wasserrand (Tafel sauber), erste (halbe) Seite als saubere Kopie. Von "Heinrich Nestel, Kunst- und Handelslehrer, Friedrichsthor Nr. 36. / Stuttgart, 1856". Hier wird über die Vermehrung und Vertrieb der Süßkartoffel durch Nestel berichtet, der seine Zucht dem Stuttgarter Zuckerfabrikant Adolph Reihlen verdankte, welche aus Amerika die Kartoffel mitbrachte, damit auf "dem Tische seiner Landsleute...eine neue Speise...Vortheil bringen wird".
Steigerung der Ernteerträge pro ha durch verstärkte Kunstdüngeranwendung. Farbiges Flugblatt (Aushang) mit Schmuckrahmen.
Berlin, Druck Selle & Co (ca. 1920). 1 Blatt. Folio (46,0 x 29,5 cm). - Üblich über Kreuz gefaltet. Rückseite: "Wirkung der Kalidüngung bei dem statischen Versuch in der akademischen Gutswirtschaft Dikopshof. Durchschnittserträge pro ha 1906-1913" (heute zu Wesseling-Keldenich, früher auch Landw. Akademie Bonn-Poppelsdorf). - Hermann Warmbold aus Klein Himstedt (heute Söhlde) 1876 gebürtig (verstarb 1976 in Tegernsee).
lllustrierter anonymer Zeitschriftenartikel. Mit Abb.
1868. 1 Blatt mit vier Spalten Text. Folio (37,5 x 27,0 cm). - Sehr guter Orig.-Zustand, Stich nicht nachträglich koloriert. * Ansicht: "Die k. württembergische land- und forstwirthschaftliche Akademie Hohenheim" (Orig.-Holzstich von E. H. nach Gottlob Theuerkauf, 17,2 x 22,9 cm).
Hohenheim 1914. 1 Blatt. 4° (34,0 x 21,3 cm). - Oberrand gestempelt. Datiert: "Hohenheim, im Februar 1914. Professor Dr. Wacker". - Johann Wacker war später Rektor der Universität.
Stuttgart 1918. Titel, 2 Bl., 399 S. 4°. Orig.-Karton. * Enthält 18 wissenschaftliche Aufsätze von Lehrern der Hochschule und Vorständen der Institute (z. B. Versuchsstation Hohenheim, Zucht der württ. veredelten Landschafe, Bodenarten Württembergs, Kernobstsortenwahl beim Obstbau betrieb in Hohenheim, Dinkelbau in Württ. und allgemeine landw. Themen).