Herausgeber: Direktion des Stuttgarter Schauspielhauses Max Heye. Märchenprogramm 1942, 9. Jahrgang. Mit illustrierter Vorderseite ("Der gestiefelte Kater").
Stuttgart, Wilhelm-Schöberl-Verlag 1941. Doppelblatt mit 4 ungez. Seiten. Druck in Braun. - Sehr guter Zustand. * Im Innenteil Das Programm für "Der gestiefelte Kater", ein heiteres Märchen...von Fritz Rügamer. Musik von Fritz Klenk. Einstudierung der Tänze: Christa Kämmerer. Bühnenbilder: Hanns Mohr. In den hauptrolen Wolf Kelber und Mutz Göringer [Goeringer-Wallner, Maria]. - Druck in Botnang bei Schäuble.
Illustrierter anonymer Zeitschriftenartikel. Mit 1 Abb.
1851. 1 Blatt (Vorderseite Abb., rückseitig Text. Folio (ca. 39,5 x 27,5 cm). - Ein helles braunes Fleckchen im Bildhimmel. Eine wenige bekannte Darstellung mit ausführlichen Text. Die Ansicht zeigt "Die Fahnenweihe des württembergischen Heeres in Cannstatt am 3. September" mit angetretenen Soldaten, mehrere Fahnen auch zu Pferd, vor einer geschmückten Tribüne (Holzstich, 15,5 x 22,2 cm), nach dem Text auf dem Cannstatter Wasen, zum Zwecke der neu eingeführten fliegenden Fahnen (im Gegensatz zu den bisherigen Feldzeichen) der angetretenen württembergischen Regimenter vor dem König.
Nr. 11. In den Casematten von Ulm. Illustrierter ("R. Heck") Zeitschriftenartikel. Mit Tafel.
1872. 2 Blatt mit zwei Seiten Text. 4° (31,2 x 21,8 cm). Die vergitterten Kasematten der Festung (Bundesfestung) Ulm: Zu sehen sind im Innern vier Typen aus den Söldnern der Turkos des französischen Heeres: Virgile Dhuicq (aus Brest), Saad ben bu Azas, Ismail ben Kinana und Mohamed ben Hannach ("liegt nun im Kirchhofe der schwäbischen Reichsstadt") als Holzstich nach Heck, dat. 1871, 17,8 x 27,0 cm. - Deutsch-Französischer Krieg. Guerre Franco-Allemande. Deutscher Einigungskrieg.
[Erstausgabe unter dem Titel: Saemmtliche Truppen von Europa in charakteristischen Gruppen dargestellt, entworfen und nach dem Leben gezeichnet von...]. Faksimileausgabe im Orig.-Format. Titelblatt und 20 einzeln auf Bütten gedruckte Farbtafeln.
Frankfurt a. M. o. J. (ca. 1970). Blattgröße ca. 36 x 26 cm. Dunkelgrüne Orig.-Bütten-Pappkassette mit mont. farb. Deckelbild (Kassette an den Ecken jeweils angeplatzt). - Innen tadellos, die bessere erste Nachdruckausgabe, nicht die einfache Kartonmappe. Ausgezeichnete Druckqualität der prächtigen Uniformtafeln, eignet sich für Ausstellungen und Einrahmung.
Stuttgart, 4. Juni 1807. Doppelblatt (3 ungez. S. Text und 1 S. weiß). Folio. Bekanntmachung einer weiteren neuen "Maaßregel...auf das Verhältniß der bisherigen Kriegs-Erlittenheiten" mit der Wahl der Naturallieferung von Mehl oder Zahlung von Geld, "so muß der Betrag...für die Station Stuttgart an den Burgermeister Magirus, und für Ludwigsburg an die dortige Stadt- und Amts-Pfleg...eingesendet werden", die Qualität des abzuliefernden Mehls nur "aus guten Früchten erzeugt, wobei die Ausflüchten...der Commis-Bäcker abgeschnitten werden...[und]...um andere Unordnungen abzuwenden, kein Lieferungs-Akkord mit Einwohnern von Ludwigsburg geschlossen" werden darf. Aufgeführt sind Meel [Mehl], Haber, Heu und Stroh als Fourrage.
Stuttgart, 4. Februar 1807. Doppelblatt (3 ungez. S. Text und 1 S. weiß). Folio. Weißer Papieroberrand gebräunt. * Aufstellung der Rationen für "Militär, Generalität, Garden sowohl zu Fuß als zu Pferd, Feld-Regimenter und Land-Bataillons" entsprechend "Friedensfuß" oder "Feldfuß" und Offiziers-, Cavallerie- und Zug-Rationen, zunächst aber "wegen des zu Stuttgart, Ludwigsburg und auf der Veste Asperg garnisonirenden Militärs" Lieferungen für dorthin zu machen sind, unter Wahl ob der Gegenwert bezahlt ("zur Stadt- und Amtspfleg Ludwigsburg") wird, oder "von dem Brod, Becken-Obermeister Fischer und Schönleber zu Ludwigsburg" von beizuschaffenden Mehl genannte Brotmengen durch den Fourage-Entreprenneur Christoph Bieber von Ludwigsburg liefern.
Stuttgart, 10. Februar 1807. Doppelblatt (3 ungez. S. Text und 1 S. weiß). Folio. Aufstellung der Rationen für "Militär, Generalität, Garden sowohl zu Fuß als zu Pferd, Feld-Regimenter und Land-Bataillons" für die "Verpflegung des zu Stuttgart, Ludwigsburg und auf der Veste Asperg garnisonirenden Militärs": "...für die Station Stuttgart...daß der Entreprenneur von dem Brod, Beck Weiß der ältere von hier...neben Backerlohn...geliefert...und der Fourage-Entreprenneur Christoph Majer allhier gleichfalls...zu liefern verbindlich gemacht haben...[...]..."Sollte hingegen die Zahlung in Geld vorgezogen werden...an den Hospital-Verwalter Cammerrath Kapf allhier...".
Stuttgart, 2. November 1807. Doppelblatt (3 ungez. Seiten Text und 1 Seite weiß). Folio (je ca. 35 x 21,5 cm). Neue Aufstellung, in der nur noch die Bezahlung von "Meel samt Backerlohn" bzw. Haber, Heu und Stroh ausgewiesen ist, da "baare Bezahlung annehmlicher..., allein mit Ausnahme der entlegenen Station Munderkingen...[...]...für die Station Stuttgart an den Magazins-Rechner Bürgermeister Magirus, und für die Station Ludwigsburg, an die dortige Amtspfleg, für die Stationen Eßlingen und Hohenheim an die Amtspfleg Eßlingen, und für die Station Munderkingen an die Amtspfleg Ehingen und zwar franko und in guten Münzsorten...[...]...über Abzug der in dem Vierteljahr theils durch Quartiere, theils durch die Brodverpflegung der Invaliden gehabten eigenen Prästationen..." (Invaliden = aus dem Dienst ausgeschiedene Soldaten).