Mit Endsangehenckten Literirten documentis, discursibus und allegationibus juris, Zum Druck verfertiget In Annis M.DC.XLI. MDC.XLII. M.DC.XLIII. Titel in Rot und Schwarz mit Holzschnitt-Vignette (Druckermarke) und Holzschnitt-Schlußvignette.
Nürnberg, Wolffgang Endter 1643. 3 Bl. (Vortitel, Haupttitel, Vorwort), 940 S., 46 Bl. [= 92 S.]. Folio. Pergamentband d. Zt. mit Rotschnitt (eine längere beriebene Stelle auf dem Vorderdeckel, fest und stabil gebunden, sauberes Pergament). Letzte Blätter (Register) mit Wurmspur, Titelblatt etwas gebräunt, Vortitel durch beiliegende Kopie ersetzt, ohne das zweite Blatt des Vorwortes und das Kupfer. - Holzmann-Bohatta I,3591. * Die frühe typographisch schönere Ausgabe (zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs am Bodensee) in einem guten Exemplar. Behandelt die Sache zwischen der Reichsstadt Lindau, dem Damenstift Lindau und den Grafen von Montfort um die Reichsvogtei über vier an Lindau grenzende Dörfer ("Kellerhöfe") mit dem Namen Eschach [Aeschach], Schönau, Rickenbach [heute Weißensberg] und Oberraitnau [Oberreitnau]. Lose beiliegt eine Kopie des Vortitels auf Büttenpapier ("Gründliche Außführung der Reichs-Stadt Lindaw/ Die ohnversehens abgelöste...Reichs-Pfandschafft betreffend. Mit vielen zu End angehenckten Beylagen und Documenten"). - Die erste etwas umfangreichere Druckvariante, erkenntlich mit dem Text am Titelende "Zum Druck verfertiget In Annis M.DC.XLI. MDC.XLII. M.DC.XLIII.". - Daniel Heider (Nördlingen 1571 - Lindau 1647, war Bürgermeistersohn zu Nördlingen, Rechtsgelehrter und Syndikus der Reichsstadt Lindau.
Illustrierter anonymer Zeitschriftenartikel. Mit Abb.
1856. 1 Blatt mit zwei Seiten Text. Folio (38,5 x 27,0 cm). *Ansicht: "Das Maximilian-Denkmal in Lindau" (Holzstich, 34,4 x 21,1 cm). - Max von Bayern, Lindau im Bodensee, Maximiliandenkmal.
Lindau 1949. 62 S. Gr.-8°. Orig.-Karton. - Sehr guter Zustand. * Enthält "Zur Geschichte des Museumsvereins 1889-1918" (Karl Wolfart), "Der Museumsverein von 1918-1948" (Alfred Otto Stolze), "Jacob Heider und Wolfgang Bensperg, zwei Lindauer Familienforscher des 17. und 18. Jahrhunderts" (Alfred Otto Stolze), "Zum Gedächtnis von Ludwig Kick" und "Lindauer Schrifttum".
Lindau 1951. 63 S. Gr.-8°. Orig.-Umschlag. - Sehr guter Zustand. * Enthält "Geschichte des Lindauer Stadtarchivs" (Alfred Otto Stolze) und "Die Quellen für eine Geschichte des Lindauer Spitals" (Bernhard Zeller).
Lindau 1938. 72 S. Gr.-8°. Orig.-Umschlag. - Sehr guter Zustand. * Enthält "Gustav Reinwald, ein hochverdienter Lindauer" (Ferdinand Eckert) und "Urkunden-Auszüge (Regesten) aus dem Lindauer Stadtarchiv 1356-1739" (Victor Kleiner). - Gustav Reinwald stammt aus der Heckenmühle bei Diebach im Amt Rothenburg ob der Tauber. - Später: Neujahrsblatt des Museumsvereins Lindau.
Lindau und Konstanz, Thorbecke 1957. 78 S. Gr.-8°. Illustr. Orig.-Karton. (Neujahrsblatt 14 des Museumsvereins Lindau). - Sehr guter Zustand. Mit Oberschwaben ist hier vor allem der Bezug zum Papiergewerbe von Ravensburg gemeint (Familien Senner, Sträl, Specht gen. Heger, Mieser, Kutter). - Neujahrsblätter vom Museumsverein Lindau im Bodensee.
Mit einer historischen Einleitung für die Stadt von A. Freiherr von Reitzenstein und einer historischen Einleitung für den Landkreis von J. Gebhard Bildstein. Mit 533 Textabb., gefalt. Katasterplan und 2 Übersichtskarten.
München 1954. 2 Titel, 2 Bl., 590 S., 5 Bl. Gr.-8°. Orig.-Halbleinen mit illustr. Schutzumschlag (Ecken etwas best.). (Die Kunstdenkmäler von Bayern, Regierungsbezirk Schwaben. Hrsg. von J. M. Ritz. IV. Stadt- und Landkreis Lindau). Der maßgebliche Gesamtband. Er erschien daraus 1955 ein reduzierter Sonderdruck der Kunstdenkmale ausschließlich der Stadt Lindau, mit Vorwort von Gerhart Nebinger.
Separatum von Cap. XXIX in Buch X. [Von den unmittelbahren Reichs-Städten. Die Schwäbische Banck. Aus: Staats-Beschreibung. 1721]. Mit gestoch. Wappentafel.
1 Blatt (S. 297) und Tafel. Kl.-8°. Beschreibung auf einer halben Textseite. Auf dem Kupferstich das Stadtwappen ("Lindau") zusammen mit anderen schwäbischen Reichsstädten.