Dresden, Arnold (Druck Berlin, Schade) 1826. Titel, 1 Bl. (Zwischentitel), S. 7-258 S. Kl.-8°. Einfacher Halblederband d. Zt. (Deckel stark berieben), Innendeckel mit Abriß-Resten des Schutzumschlages und Etikett der Grunewaldschen Leihbibl. in Allendorf. - Ecken fingerfl., teilw. fleckig, Titel mit roten Leihbibliothekstempel d. Zt. (Schaub, Allendorf), Titelrückseite mit einmont. vollständigen "Bedingungen der Hoffmannschen Leihbibliothek in Eschwege (in der langen Berggasse)" auf weißes Papier. - Kosch IV, 3110 ("1823"). * Velde, Carl Franz van der, Breslau 1779-1824, studierte in Frankfurt an der Oder, 1804 Direktor des Stadtgerichts in Winzig, 1814 Assessor in Breslau, 1818 Stadtrichter in Zobten, 1823 Justizkommissar und Notar in Breslau. "Vielgelesener Unterhaltungsschriftsteller...Zeitgenossen nannten ihn den deutschen Scott" (Kosch).
Dresden, In der Arnoldischen Buchhandlung (Druck Dresden, Schultze) 1827. Titel, 1 Bl. (Zwischentitel), 2 Bl. (Personen), S. 11-189 S. Kl.-8°. Marmor. Pbd. d. Zt. - Titel mit Leihbibliothekstempel d. Zt. (Ovalstempel Rot: "C. W. Schaub Leihbibliothek zu Allendorf")und etwas gebräunt. - Nicht in Kosch. * Velde, Carl Franz van der, Breslau 1779-1824, studierte in Frankfurt an der Oder, 1804 Direktor des Stadtgerichts in Winzig, 1814 Assessor in Breslau, 1818 Stadtrichter in Zobten, 1823 Justizkommissar und Notar in Breslau. "Vielgelesener Unterhaltungsschriftsteller...Zeitgenossen nannten ihn den deutschen Scott" (Kosch). Märchen Eroberungssucht.
3. verb. Aufl. Dresden, Arnold (Druck Berlin, Schade) 1825. 307 S. Kl.-8°. Einfacher Leinenband d. Zt. mit hs. Rücken-Nr. Vereinzelt fleckig, Titel alt gestempelt. Velde, Carl Franz van der, Breslau 1779-1824, studierte in Frankfurt an der Oder, 1804 Direktor des Stadtgerichts in Winzig, 1814 Assessor in Breslau, 1818 Stadtrichter in Zobten, 1823 Justizkommissar und Notar in Breslau. "Vielgelesener Unterhaltungsschriftsteller...Zeitgenossen nannten ihn den deutschen Scott" (Kosch).
Dresden, Arnoldische Buchhandlung 1823. 173 S., 1 Bl. (Anzeigen). Kl.-8°. Marmor. Pbd. d. Zt. - Ecken stark fingerfl., teilw. fleckig, Titel mit drei Leihbibliotheksstempeln d. Zt. (Hoffmann's Leihbibliothek, C. W. Schaub und dem ältesten überstempelten, aber nicht identifizierten Stempelbelg. - Nicht in Kosch. * Carl Franz van der Velde, Breslau 1779-1824, studierte in Frankfurt an der Oder, 1804 Direktor des Stadtgerichts in Winzig, 1814 Assessor in Breslau, 1818 Stadtrichter in Zobten, 1823 Justizkommissar und Notar in Breslau. "Vielgelesener Unterhaltungsschriftsteller...Zeitgenossen nannten ihn den deutschen Scott" (Kosch).
Illustrierter anonymer Zeitschriftenartikel. Mit Abb.
1867. 4 Blatt mit fünf Spalten Text. Folio (37,5 x 27,0 cm). - Die zweite Texthälfte nur als Kopie. * Portrait: "Professor Friedrich Vischer", Brustbild, Blick nach halbrechts (Orig.-Holzstich von Krüll & Michael, 14,7 x 13,8 cm). Friedrich Theodor Vischer, der große Ästhetiker aus Schwaben, wurde 1866 erneut als ordentlicher Professor nach Tübingen berufen.
1868. 1 Blatt. 30,5 x 19,5 cm. (Illustrationen zu deutschen Dichtern, Neue Folge VII). - Sehr guter Zustand. * Großformatige Ansicht (Orig.-Holzstich, 18,8 x 17,0 cm), darunter 14 vierzeilige Verse. Auf der Darstellung der von Türken verfolgt Dobozi als ungarischer Reiter mit gezogenen Säbel, das Pferd ist gestürzt, seine erwählte Herzensdame flehend zur Seite. Stichworte: Schlacht bei Mohács (1526), Mihály Dobozi .- Aus einem illustrierten Magazin d. Zt., rückseitig bedruckt.
Posse in zwei Akten, mit Intermezzos, Chören, Tanz, gelehrtem Zweikampf in Weimar, Berlin und Wien u.s.w.
Stuttgart, Scheible 1856. 208 S. Kl.-8°. Orig.-Umschlag. Hayn-Gotendorf I, 711-712 und VIII, 278 (f. d. Erstausgabe). - Nicht in Kosch. (Curiosa et Jocosa, antiquaria ac nova, 5). Julius von Voß, Brandenburg 1768 - Berlin 1862, Unterhaltungsschriftsteller und Modedramatiker (gegen 160 Bände), teils auf Reisen, teils in Berlin lebend. - Lebensbild und Werksverzeichnis in Hayn-Gotendorf VIII, 268-283.
1854. 2 Blatt mit zwei Seiten Text. Folio (39,0 x 27,0 cm). * Hans Wachenhusen, Trier 1822 - Marburg 1898, "lernte den Buchhandel bei seinem Onkel in Wismar, zahlr. Reisen, Kriegsberichterstatter, lebte in mehreren Mittelmeerländern, Gründer eines Wochenblattes, seit 1872 als Hofrat in Wiesbaden ansässig" (Kosch).
3. verm. Aufl. Frankfurt a. M. u. Erlangen, Heyder & Zimmer 1858. XX, 415 S. Kl.-8°. Orig.-Leinenband mit dekorativer Deckel- u. Rückenvergoldung (vorderer Falz gebrochen). Vorsatz mit feiner Widmung d. Zt., Papier gebräunt. Vorrede unterzeichnet "Wiesbaden im Februar 1849". - Enthält eine Sammlung "der schönen frischen Lieder, die vornehmlich seit den Freiheitskriegen in Deutschland gesungen werden".
Holzstich von Schweigel nach Gemälde von H. Knöchl
1886. 1 Blatt. 35,0 x 23,5 cm (Darstellung) auf vollem Blatt. * Unter einer dicken Eiche ruht auf dem Moos am Waldbach eine junge Frau aus, auf den dicken Ästen finden sich kleine Engel ein. Ein Engel mit Pfeil symbolisiert wohl die Gedanken der mit weit geöffneten Augen dreinblickenden Weiblichkeit. Dazu rückseitig ein Gedicht von Frida Schanz ( ("Träumerisch im Lenzesblüh'n...Am Waldpfad sich verlor...und von Liebesglück raunt leise...der Drossel Weise"). - Hans Knöchl (Prag 1850 - London 1927), Münchener Maler.