Lithographischer Vordruck mit illustrierter Kopfillustration, Spruch und Schmuckrahmen.
Ohne Druckvermerk 1863. 1 Blatt. 16,2 x 19,0 cm (Einfassungsrahmen). * Der Konfirmationsschein im Stil des Spätbiedermeier handschriftlich verwendet für Therese Emma Rothe, geboren 1849, zur Konfirmation in der Görlitzer Dreifaltigkeitskriche am 22. März 1863. Mit Unterschrift des "Bürger" als Superintendent und Pfarrer [Carl Rudolph Emil Bürger, Kirche St. Peter und Paul]. Mit Wappenstempel "Sieg. der Pfarr Kirche zu Goerlitz" (Hochoval). - Feine einfarbige Federlithographie ohne Urheber. Spruch in Kursiv als Vordruck (Matth. 16, 26).
Möckern, 22. August 1771. Qu.-8° (14 x 19 cm). - Die Ecken links mit Absplitterungen, Papier gebräunt. * Als Student von Leipzig aus, wo nach Möckern jährlich eine Fahrt zu einem Kalbsessen stattfand. Göschel stammte "aus dem Schwarzbg." (Schwarzburg-Rudolstadt bzw. Schwarzburg-Sondershausen, heute Landkreis Saalfeld-Rudolstadt) und bezeichnete sich hier als beider Rechte Beflissener. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Geschichte").
Gießen, 20. März 1922. * Gotschlich (Beuthen Oberschlesien 1870 - Heidelberg 1949) war Mediziner (Hygieniker) in Alexandria (Ägypten), Gießen (ab 1917) und Heidelberg (seit 1925), sowie im universitären Ruhestand zu Ankara (1935-1941). Mit dem Absender "Prof. Dr. Gotschlich / Giessen Frankfurterstr. / 101. Hygien. Institut" (Heute: Institut für Medizinische Mikrobiologie Gießen). An den "Herrn Geh. Med. Rat / Prof. Dr. K. O. Neumann / Direktor des Hygienischen / Instituts der Universität / Bonn Theaterstr. 1" (Rudolf Otto Neumann, Seifhennersdorf 1868 - Hamburg 1952, Hygieniker und Bakteriologe). 15-zeilige kollegiale Bitte um Vorschlag für einen Bearbeiter des Kapitels "Mehl u. Brot" in einem ungenannten Werk, "im Sinne Ihrer Forschungen". * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Geschichte").
Erfurt, 8. Dezember 1769. 1 Blatt. Qu.-8° (14,0 x 19,0 cm). - Die Ecken links mit Absplitterungen, Papier mit Fleckchen und gebräunt. * Der Theologe Johann Jakob Gradmann aus Ravensburg in Schwaben, später Verfasser des Lexikon "Das gelehrte Schwaben". Auf Wikip. weitere biographische Angaben, wirkte in Ravensburg, auch kurze Zeit in Isny.
"Grevismühlen", 12. März 1877. Qu.-Kl.-8°. * Grevesmühlen, Kreis Schönberg (Mecklenburg). * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Geschichte").
Erfurt, 7. Dezember 1769. 1 Blatt. Qu.-8° (14,0 x 19,0 cm). - Die Ecken rechts mit Absplitterungen, Papier gebräunt. * Johann Georg Groß, offenbar ein späterer Pfarrer. Auf Randzeilen liest man zusätzlich: "Hie Schwaben! Viuant!".
Erfurt, 1. März 1770. Qu.-8° (14 x 19 cm). - Die Ecken links mit größeren Absplitterungen, rechts unten kleine Papierfehlstelle und daher knapp nach dem (vollständigen) Namen die Standesbezeichnung (wohl Student der Rechte), nur hälftig vorhanden, Papier gebräunt. * Ursprünglicher Name Gude, Guden. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Geschichte").
Wien, 18. Juni 1911. 3 S. * An den "General der Infanterie Versbach von Hadamar, Kommandant des 2. Korps und kommand. General, Wien" (beil. eigenhänd. Umschlag). - Dankt für Brief in Angelegenheit des erkrankten General Jaksch mit näheren Umständen und bedauert, "dass so wenig für unrettbar erkrankte Offiziere gethan wird... Ich fahre heute dienstlich nach Istrien und Kärnthen..." - Der Erzherzog (1856 Groß-Seelowitz bei Brünn - 1936 Ungarisch Altenburg) war öst.-ung. Feldmarschall, Kommandant der öst.-ung. Armeen im Weltkrieg, zuvor 1889-1905 kommand. General in Preßburg. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Geschichte").
Hainick (Ungarn), 22. Juli 1829 2 S. Gr.-8°. * Joseph von Österreich (Florenz 1776 - Ofen 1847, Schöpfer der Margarteninsel als Palatin Joseph (József nádor), Sommerresidenz Alcsút. - An einen Grafen, ausführlich über die Tagestermine einer Reise in Ungarn zwischen dem 3. und 6. August (Schemnitz, Jpoly-Ságk u. a.) zuvor um die Bittschrift eines Jungen.