Saulgau, 29. April 1926. 1 Blatt. Ca. 24,0 x 21,0 cm. - Einmal über Kreuz gefaltet. Zufallsfund aus alten Familienpapieren, da rückseitig als Notizblatt verwendet. Vermutlich ein Konzept, da ohne Aktenzeichen, Stempel und Unterschrift. * Zur Vormundschaft Cölestin Stöckler, geb. 1920 zu Ursendorf. Dem Kind ist zuerkannt die Rente der verstorbenen Kreszenz Stöckler, frühere Dienstmagd, als Waisenrente. Ebenso ist ein Anspruch gegen den natürlichen Vater Martin Stöckler im Altensweiler, Gemeinde Ursendorf genannt.
Rückseitig schwarzer Lacksiegel mit Wappen Hohenzollern (etwas abgesplittert). Innseitig mit Trauerrand.
1847. * "Der Bibliothec-Commision des F. Hohenzollerns. Leichten Bataillons zu Sigmaringen". - Gebührenvermerk "MDS" (Militärdienstsache). - Garnison Hechingen. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Vertrag auf Pergament mit Notariatszeichen als Tuschezeichnung am Textende und anhängendes kleines Siegel an blau-weißer (oder blau-rosa) Schnur.
1598. 4 Blatt mit 6 vollen Seiten Text. Ca. 35,3 x 27,5 cm, einmal üblich quer gefaltet. Siegel mit Randmängel. * Das Geschlecht der Lentersheim saß zu Ehingen (Mittelfranken) am Hesselberg. Die Witwe selbst war nach dem ausführlichen Text der ersten Seite auf dem Schloß zu Hornberg im hinteren Turm wohnhaft in der hinteren Stube, der sog. "ältern Frauen Stuben". - Urkunde von Johannes Frobenius, Notar in der fürstlichen Stadt Crailsheim. Mit Nennung der Anna von Seckendorff Wittwe zu Uhlstadt, Helene von Crailsheim und Barbara Ehhin von Eyb, alles geborene von Lentersheim eheliche Kinder, desweiteren der Jungfrau Maria von Watzendorff, Hans Philipp von Crailsheim zu Hornberg, Margarete Magdalena geborene von Venningen. - Jagsttal, Nähe Kirchberg an der Jagst, Landkreis Schwäbisch Hall, umgeben von Crailsheim, Ilshofen, Langenburg, Rot am See, Satteldorf. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Saulgau, 27. April 1926. 1 Blatt. Ca. 24,0 x 21,0 cm. - Einmal über Kreuz gefaltet. Zufallsfund aus alten Familienpapieren, da rückseitig als Notizblatt verwendet. Vermutlich ein Konzept, da ohne Aktenzeichen, Stempel und Unterschrift. * Zur Vormundschaft Karl Bauknecht, geb. 1919 zu Hüttenreute [heute zu Hoßkirch]. Mit einer Anfrage zum Aufenthalt des Vaters Josef Müller, Dienstknecht, 1923 auf dem Weltehof bei Weingarten beschäftigt.
Salon bei Ludwigsburg, 29. Juni 1844. Doppelblatt, 3 S. beschrieben. Gr.-8°. Mit umseitiger Postanschrift "Herrn Ulrich Valär stud: Theolog: in Basel...", handschriftl. Gebührenvermerken und Zweizeilerstempel blau Ludwigsburg 29Jun1844. - Kleines Loch (mit Textverlust) durch Siegelöffnung. * Aus der christlichen Bildungsanstalt Salon. - Ausführlicher, engzeiliger Brief an den Freund. Berichtet über das Leben auf dem Salon und seinen Studien ("immer werde ich mich der hier genossenen Studientage erinnern...in wissenschaftlicher Hinsicht muß jeder in Lob ausbrechen..."), aber auch über das teure Leben vor Ort ("...das ich nicht mehr bleiben will ist das fürchterliche Commissionsgeld..."). * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Zeitgenössische Kopie mit eigenhändiger Unterschrift des F. H. Blanchot als Secretarius und Registrator des Oberhofmarschallamts.
Stuttgart, 16. März (bzw. die "Copia") 22. März 1757. 1 Seite. Kl.-Folio (Kanzleiformat). - Alte Faltspuren über Kreuz. * Ein sauberes Dokument zur Jagdgeschichte in der Zeit von Herzog Carl Eugen von Württemberg (Hofjagd). Zweitfertigung der Ernennung von "Johann Jacob Jäger, vorherigen Grenadier...zum Jagd-Laquajen...daß er von solchen Tag an den gewöhnlichen Jagd-Laquajen-Gehalt zu genießen" hat und "bey denen Festl. Tafeln die Aufwartungs-Dienste mit Versehen - und da der vor jetzo als Cammer-Husar mit in Campagne gehet, nach deren Endigung wiederum in die Jagd-Laquajen-Stelle...eintretten solle". Unterzeichnet J. E. Georgii und C. H. Korn. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
1938. * Verwendet in Württemberg für einen "Austritt aus der evang. Kirche" am 15. Dezember 1938. Postalisch gelaufen. - Die Eintragung vom "Wechsel des religiösen Bekenntnisses" in das Geburtsregister war nur auf Antrag vorgesehen (und wurde in dem Fall, lt. beil. Antwortzettel, abschlägig beschieden). - Für einen Lehrer des Jahrgangs 1900.