Urach, 28. Februar 1793. 1 Blatt. 5,5 x 18,5 cm alt montiert auf Papier (ca. 28,0 x 21,0 cm) und sauber bezeichnet. * Eine Textzeile, Empfehlungsformel und Unterschrift. Mit Bleistift von einem Archivar und Sammler um 1900 notiert: "Keller, Pulver- und Salpeter Verwalter, auch Weberei Inspektor Friedrich Theophilus Bühler / auch Geheimrath..." etc. - Im Gegensatz hierzu nennt Georgii (Dienerbuch) "Gottlieb Bühler, wird 1792 Keller in Urach mit Character als ExpeditionsRath". * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Mit zwei großen kalligraphisch hervorgehobenen Kopfzeilen und großer Initiale, Urkundenschnürung (Blau-Gelb) und Unterschrift.
Ehingen [Donau], 7. Februar 1730. 6 Blatt mit 9 vollständig beschriebenen Seiten. Kl.-Folio (Kanzleiformat). - Lacksiegel mit unterer Papierecke abgeschnitten. * Der Sitz des Ritterkanton Donau und somit die Kanzlei des Pfalzgrafen befand sich in Ehingen an der Donau. Urkundenbrief des Kaiserlichen Reichsritters von Cache im Namen Kaiser Karl VI., den "Macul" der eine uneheliche Geburt dispensiert und bei zukünftiger Hinderung seiner Persönlichkeit diejenigen mit genannter Strafe belegt. Nennt die Namen der Eltern (Mutter von Untersulmetingen, heute Laupheim, der Vater aus Schmiechen bei Schelklingen, er selbst wurde zu Obersulmetingen kirchlich getauft). * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
(Ca. 1930). Ca. 16 x 27,5 cm. - Versand formatbedingt als Paket (4,95 EUR). * Heinrich Truchseß von Waldeck genannt von Altburg der Ältere verkauft an Graf Eberhard IV. alle seine Güter und Gülten zu Dachtel, Wimberg, Calw, Ensingen, Leinfelden, Echterdingen, Schwieberdingen, sein Recht an den Kirchensätzen zu Dachtel, Münklingen und Gechingen... Datiert 29. Januar 1419. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Erkenbrechtshausen, 18. Februar 1692. 4 Blatt mit sechs Seiten Handschrift (siebente Seite Fortsetzung Unterschriften, achte Seite Registraturvermerk). Kl.-Folio (Kanzleiformat). Fadenheftung. - Guter Zustand, oben leichte Randmängel, seitlich schwacher Wasserrand. - Bitte von Fotoanfragen absehen, die Auswertung bleibt dem Erwerber vorbehalten. * Eine Urkunde von dem Freiherrlich von Seckendorfschen Schloß Erkenbrechtshausen (Crailsheim, Ortsteil Triensbach). "In dem Ritterguth Erkenbrechtshaußen" wegen Sucession und Teilung der Verlassenschaft zwischen Hinterbliebenen und den Erben, haben sich dabei eingefunden Wilhelm von Stepperod Hochfürstl. Hessen-Casselischer Rat als Wittwer [andere Schreíbweise a. a. O. auch von Steprath], Herr von Vockeroth (Consulent der Reichsstadt Hall), Reichsfreiherr Christoph Sigmund von Seckendorff auf Sugenheim, Unterzenn, Egen und Erkenbrechtshausen und Nennung weiterer von Seckendorff, Anwesender und Unterzeichner (von Berlichingen, geb. von Stetten, von Deutleben, von Engelbronn geb. Kirschky, von Leibelfing [a. a. O. auch Leublfing]. - Wasserzeichen: Gekröntes Wappenschild mit Buchstabe "R", darunter "HBC".
Freiburg im Breisgau, 10. Juni (19)22. Postalisch befördert (Dienstmarke 1,25 Mark). Gelocht. * Lübeck 1862 - Freiburg im Breisgau 1934, Paläontologe, Geologe. Seit 1910 am Großh. Badischen Geologischen Landesamt, seit 1910 in Freiburg, Direktor und Professor. - Um eine Sendung Kartonagen. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Ebenweiler, 22. September 1892. 1 Blatt mit einer Seite Text. Qu.-Gr.-8° (13,5 x 22,5 cm). - Knitterig, am Unterrand (fast bis zur Unterschrift) rissig. * Über eine Bürgschaft, welche durch den Tod des Schwiegervaters an den Schwager Josef Halder übergegangen ist, welcher das Anwesen übernommen hat. - Ebenweiler bei Altshausen.
Maschinenschriftliche Stellungnahme., vermutlich Konzept. Ohne Unterschrift oder Absender.
Saulgau, 28. Juni 1926. 1 Blatt mit zwei Seiten Text. 4° (33,0 x 21,0 cm). - Einmal über Kreuz gefaltet. Zufallsfund, aus alten Familienpapieren. * Eugen Grubel, 23. Januar 1923 in Reutlingen geboren, anfangs in einem dortigen Kinderheim. - Sehr detailierter Bericht über die schlechte Unterbringung bei seinen Pflegeeltern Alois Stark, Taglöhner (Säger in Altshausen) in Ebersbach, zeigen erschüttende Verhältnisse im Leben des schwäbischen Kindes dort im Haus in Ebersbach. Ein Ausweg war wohl angedacht, denn der Landwirt Bernhard Kugler von ebenda wäre bereit, das Kind aufzunehmen.