"Ehrenurkunde". Mit eigenhändigen Unterschriften Mauthe (Präsident) und Mussler (Geschäftsführer). Farbiger Druck nach Tuschearbeit, signiert K. Weiss.
Rottweil, 1. Mai 1951. 1 Blatt auf kräftigem Papier. Qu.-4°. - Gelocht. * Die Urkunde ist mit dem farbigen Stadtwappen von Rottweil (unten mittig) und flankiert von denselben aus Tuttlingen, Horb, Freudenstadt und Calw versehen. - Für einen Angestellten der AG für Feinmechanik vorm. Jetter & Scheerer, Tuttlingen, zu seiner 25jährigen Dienstzeit. * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
Rottweil, ohne Druckvermerk (1820). 1 Blatt. Ca. 19,0 x 15,5 cm. * An das Bürgermeisteramt Nusplingen für den Jahrgang 1819. Datiert Rottweil 15. Januar 1820 (Herdersche Buchhandlung). * (Ein Titel aus unserem Online-Katalog "Autographen - Baden und Württemberg").
2. IV. 1497 4,9 x 18,1 cm. * Alberti: "Rothenburger Patrizier, waren in Hengstfeld OA. Gerabronn, Archshofen, Finsterlohr und Rimbach OA. Mergentheim begütert. Jörg von R. war 1540 Amtmann in Jagstberg". Das Geschlecht taucht aber auch am Oberrhein im Deutsch-Schweizer Gebiet um Basel auf.
Auf Vordruckpostkarten und Vordruckbriefhüllen (meist mit eingelegten zweiten Blatt und daher vierseitig). Truppenstempel
1916-1918. - Etwas Kellergeruch. * Ein umfassender und sehr anschaulicher Bestand aus dem Alltag des Ersten Weltkriegs an der Front zwischen Bangen und Hoffnung, um Improvisationen, Leid, Schmerz und Erfordernissen des Militärs. Mit Details über das Bewältigen der Situation, wie auch den Fragen nach Befinden und Ereignissen in Saulgau. Eine Brücke zum Elternhaus und Treue zur Heimat im Krieg. Aber am Ende die schockierende Nachricht eines Kameraden: "daß Ihr lieber Sohn Theodor, mein treuer Freund, unser guter Kamerad...sein Leben für das Vaterland lassen musste" (gef. 4.10.1918), mit Details. - Theodor Heim (geboren oder gemeldet in Laupheim, an seine Eltern: Apotheker Heim in Saulgau, mit den Geschwistern Walter, Emma und Johanna (soweit in der Kürze der Sichtung gesehen). - 1916 (4), 1917 (49, davon 4 aus Ulm vor dem Fronteinsatz), 1918 (85) und September 1918 (6), sowie die Todesnachricht. Die wenigen Briefe von 1916 aus Flandern, dann wohl eine Lücke, danach in Ulm und ab dann in dichter Folge die angegebenen Mengen, wie üblich ohne Ort ("Schützengraben, "Ruhestellung" usw.), ausnahmsweise genannt sind Arras (April 1917), Leignon (Jan 1918) u. a. - Stichworte: Garnison Schillerkaserne Ulm (Donau), Belgien, Frankreich, WK I, FAR 49.
Saulgau, 26. April 1926. 1 Blatt. Ca. 24,0 x 21,0 cm. - Einmal über Kreuz gefaltet. Zufallsfund aus alten Familienpapieren, da rückseitig als Notizblatt verwendet. Vermutlich ein Konzept, da ohne Aktenzeichen, Stempel und Unterschrift. * Zur Vormundschaft Josef Fridolin Rist (Saulgau 1925 geb. u. gest.) mit einer Anfrage an den Vater des Kindes, Josef Scheppe, Dienstknecht, wohnhaft Spital in Sigmaringen.
Saulgau, 27. April 1926. 1 Blatt. Ca. 12,0 x 21,0 cm. - Einmal über Kreuz gefaltet. Zufallsfund aus alten Familienpapieren, da rückseitig als Notizblatt verwendet. Vermutlich ein Konzept, da ohne Aktenzeichen, Stempel und Unterschrift. * Zur Vormundschaft Hildegard Gössele geboren 1914 in Ulm. "Der Vater des vorbenannten Kindes, Albert Bock, Kaufmann, wohnhaft in Berliner Nordbahnhof", dann ist das Schreiben unvollendet.
Geburtsanzeige an das Jugendamt Saulgau. Maschinenschriftliches Meldeformular ohne Unterschrift (Standesbeamte: J. V. Laux).
Saulgau, 15. Mai 1926. 1 Blatt. 4° (33,0 x 21,0 cm). - Einmal über Kreuz gefaltet. Zufallsfund aus alten Familienpapieren, da rückseitig als Notizblatt verwendet. Vermutlich ein Konzept, da ohne Aktenzeichen, Stempel und Unterschrift. * Für das unehelich geborene Kind Josef Georg Störkle, geb. 1926 in Saulgau von der ledigen Mutter Theresia Störkle, geb. 1901 in Hundersingen, Wohnort Moosheim [Saulgau], als Tochter des Franz Xaver St., Landwirt in Hundersingen und der Maria geb. Bertler, Hausfrau ebenda.