Keller, Wolfgang
Auf "Correspondenz-Karte Korespondencni listek" der k. u. k. Post (Ganzsache "Deutsch-Böhm.") mit Poststempel Prag Praha und Ankunftstempel Jena.
Prag, 5. Mai 1901.
* Persönliche Korrespondenz "Herrn Professor Dr. Wolfgang Keller / Jena / Grßhzgth. Weimar" (Postanschrift) mit der Anrede "Mein Herzwölfele!" in der die Situation in Prag zum Ausdruck kommt, die Freude "daß Du eine so stattliche Zuhörerzahl hast" genannt ist u. a., mit Gruß "von uns Dreien". Wolfgang Keller aus Freiburg im Breisgau (geb. 1873) war Shakespeare-Forscher. "Von Brandl und E. Sievers empfohlen, vertrat der 24jährige seit 1897 das anglistische Extraordinariat in Jena als Lektor und habilitierte sich dort im folgenden Jahre mit der Fortsetzung seiner Dissertation "Literatur und Sprache in Worcester im 10. und 11. Jahrhundert". 1898 wurde er außerordentlicher Professor in Jena, 1910 ordentlicher Professor in Münster (1932/33 Rektor)...[...]... Keller war [selbst noch Prag] 1897-1909 Mitherausgeber, 1919-43 Herausgeber des Jahrbuch der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft und 1939-43 ihr Präsident" (Neue Deutsche Biographie). * (Ein Titel aus unserem Online-Angebot "Autographen - Kunst, Literatur, Stammbücher").
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