Ca. 1890. 12,0 x 18,2 cm. - Einmal mittig hälftig gefaltet. * An das "Verehrl. Schulheissenamt" in Schwarzach. Mit dem Sendungsvermerk "Durch den Postboten 33 M 78 P". - Sehr seltener Beleg eines Geldbriefes, mit dem Postvermerk "Frei!". Der Weiler Schwarzach hatte trotz der überschaubaren Größe einen sog. Schultheiß als Verantwortlichen. - Ohne Poststempel, wohl als reiner Botenbrief im Nahbereich (von Saulgau aus) befördert, ohne Absender.
(1842). * "An das Königlich Württembergische Bürgermeister-Amt in Unterkessach" (damals im Oberamt Neckarsulm). Mit interessanten Taxvermerken Ausland mit 2 und 4 in Rötel und "Kost 6" (wohl die Addition). - Rückseitig vollständiges Scheiben mit Unterschrift des Joseph Nohe, Steinhauer (Heidersbach, 28. September 1842). Seitlich quittiert von den Gemeinderäten zu Unterkessach Weiß, Zipperlein, Fischer u. a. - Heute Limbach-Heidersbach bzw. Widdern-Unterkessach.
(1933). * Korrespondenz in etwas schwacher Bleistiftschrift "Schiltach, d. 27.12.33" an eine Lederwarenfabrik mit einer Anfrage nach bestimmten S.A.-Koppeln (neueste Vorschrift), "nicht so wie die Amtswalterkoppel". Stellt Bestellung von 20-30 Stück in Aussicht. - Stempel Abschlag mit Datumsbrücke "SCHILTACH (SCHWARZWALD) 28.12.33 5-5 N" auf (defekter) 6 Pfg. Hindenburg.
(1929). * Hübscher Beleg einer Ganzsache mit Schmuckstempel und sauberen Abschlag K2 mit Datumsbrücke "SCHILTACH (SCHWARZWALD) 2.12.23 6-7 N" auf Postkarte 8 Pfg. Friedrich Ebert. - Korrespondenz "Schiltach den 2.12.29" an eine Sportgerätefabrik mit der Bestellung von Fußballhüllen usw., wohl für den noch jungen Fußballverein in Schiltach (SpVgg Schiltach 1926 ).
Firmenpostkarte mit links gestempelten Absender in Rotblau.
(1920). - Oberkante gelocht. Fabrik für Kuckucksuhren. - Poststempel (K2 mit Schraffur und Datumsbrücke) 2x "Schonach 6.2.20 3-4N" auf Ganzsache P 113 A (Postkarte Antwortteil) 10 Pfg Germania Rot und Zusatzfrankatur 5 Pfg Germania Grün. - Handschriftliche Korrespondenz mit Unterschrift "Grambach in Firma Rombach & Haas".
Auf Vordruckkarte "Heinrich Krön, Sattler- und Tapeziergeschäft, Schramberg (Württ.)..." (unten links plaziert, Anschriftenfeld über die Mitte hinausgehend).
(1930). * Sonderstempel in Zifferblattform auf Hindenburg 8 Pf "Schramberg Die Stadt der Uhren 19.9.30 11-12". - Korrespondenz an eine Sportartikelfirma mit der Bestellung von Fußbälle, mit Erwähnung eines Vereins hinsichtlich der Lieferung "damit ich keine Anstand damit bekomme". (Wohl für den Fußballverein Schramberg).
(1934). * Datumsbrückenstempel K2 SCHRAMBERG 17.3.34 auf Hindenburg 6 Pf. - Korrespondenz mit der Bestellung von S.A. Koppel und dem neuen Hitlerjugendkoppel, sowie Amtswalterkoppel. Absender handschriftlich: "Heinrich Krön, Schramberg, Adolf-Hitler-Str. 19". - Fußballverein.
Handschriftlich und postalisch verwendet. Mit Unterschrift und Dienststempel.
1918. 1 Blatt. 4° (26 x 20 cm). - Personenteil abgetrennt. * An das Stadtschultheißenamt in Schramberg. Frankiert mit Briefmarke "Portopflichtige Dienstsache" Württemberg, 15 Pfg. Braun. Wappen-Dienststempel K2 Schramberg (schwach) neben Poststempel K1 Schramberg 25 Jan 18 4-5 N als Antwortformular retour an das Bürgermeisteramt in Neuenbürg (mit dessen Wappen-Dienststempel K1 Neuenbürg neben Poststempel K1 Neuenbürg (Württ) 17 Jan 18 7-8 N. - Formular Buchdruckerei C. Meeh in Neuenbürg. - Namen: Baumgartner, Steinberger, Berbich.
(1929). * Poststempel K1 SULGAU ...DORF (Rest schwach) auf 8 Pfg. Friedrich Ebert. - Korrespondenz "Sulgen den 4.9.29" mit der Bitte um eine Wiederverkäuferliste für Sportbälle. Absender vorderseitig "Anton Wernz Sattler / Sulgen b. Schramberg".
(Ca. 1865). - Oberkante Einrisse (Öffnungsmangel). * 2 x Fächerstempel "GMÜND STADT-POST JUN 26". Rückseitig Stempel K1 "D.V.26/6" und Zustellerziffer "30.". - - An Frau Direktor Bilfinger in Stuttgart. Ca. 1865.