1916-1918. - Etwas Kellergeruch.
* Ein umfassender und sehr anschaulicher Bestand aus dem Alltag des Ersten Weltkriegs an der Front zwischen Bangen und Hoffnung, um Improvisationen, Leid, Schmerz und Erfordernissen des Militärs. Mit Details über das Bewältigen der Situation, wie auch den Fragen nach Befinden und Ereignissen in Saulgau. Eine Brücke zum Elternhaus und Treue zur Heimat im Krieg. Aber am Ende die schockierende Nachricht eines Kameraden: "daß Ihr lieber Sohn Theodor, mein treuer Freund, unser guter Kamerad...sein Leben für das Vaterland lassen musste" (gef. 4.10.1918), mit Details. - Theodor Heim (geboren oder gemeldet in Laupheim, an seine Eltern: Apotheker Heim in Saulgau, mit den Geschwistern Walter, Emma und Johanna (soweit in der Kürze der Sichtung gesehen). - 1916 (4), 1917 (49, davon 4 aus Ulm vor dem Fronteinsatz), 1918 (85) und September 1918 (6), sowie die Todesnachricht. Die wenigen Briefe von 1916 aus Flandern, dann wohl eine Lücke, danach in Ulm und ab dann in dichter Folge die angegebenen Mengen, wie üblich ohne Ort ("Schützengraben, "Ruhestellung" usw.), ausnahmsweise genannt sind Arras (April 1917), Leignon (Jan 1918) u. a. - Stichworte: Garnison Schillerkaserne Ulm (Donau), Belgien, Frankreich, WK I, FAR 49.
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